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Autor: Müller
Datum: 10.11.2011
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Bipolare Störung und Schizophrenien

Die Schizophrenie, deren Bedeutung aus dem Altgriechischen soviel wie das "Abspalten der Seele" meint, ist eine Krankheit die häufig in Schüben verläuft. Doch was sind eigentlich die Ursachen dieser Persönlichkeitsstörung beziehungsweise wie äußert sich diese psychische Erkrankung?

Die Betroffenen, die eine bipolare Störung haben, werden auch als manisch depressiv bezeichnet. Der Krankheitsverlauf ist gekennzeichnet durch nicht kontrollierbare und extreme Auslenkungen des Antriebs, der Aktivität und der Stimmung, die weit außerhalb des Normalniveaus in Richtung Depression oder Manie schwanken. Die bekannten Symptome werden in positiv und negativ eingeteilt.

Unter den Positivsymptomen lassen sich Faktoren der Manie finden, beispielsweise Denkstörungen (Wahnvorstellungen), Ich-Störungen (Störung der Persönlichkeit), Sinnestäuschungen (Akkustische Halluzinationen) und zudem motorische Unruhe. Bei den Negativsymptomen finden sich zahlreiche Faktoren die das normale Erleben deutlich einschränken. Dazu zählen nicht nur depressive Eigenschaften sondern auch kognitive Defizite, wie dass das Denken kurzschrittig wird oder motorische Defizite, dass die Mimik deutlich reduziert ist.

Die Behandlung der Schizophrenie erfolgt in der Regel durch Medikamente, die abhängig von den Symptomen eher ruhigstellen und stabilisieren sowie antriebs- und stimmungssteigernd wirken. Neue Ansätze zur nicht-medikamentösen Behandlung lassen sich in der Psycho- oder Soziotherapie finden. Wirkungsvolle Therapie kann die drastischen Launen unter Kontrolle bringen. Dies kann bei Betroffenen und ihren Familien helfen, ihr Leben wieder in Ordnung zu bekommen. In der Therapie wird dafür gesorgt, dass ein fester Tagesablauf etablieren wird der Sicherheit im Alltag gibt und somit präventiv wirkt weil einer sinngebenden Beschäftigung nachgegangen wird. Wird ein vergleichsweise heftiger Schub der Krankheit festgestellt, muss oft eine stationäre Behandlung erfolgen. Hierbei erfolgt eine Abschirmung aller externen Reize damit ein Schutz vor Handlungen mit schädlichen Folgen gegeben ist. Eine Akutbehandlung ist in etwa 2 bis 6 Wochen abgeschlossen und wird dann alltagsbegleitend mit ambulanten Maßnahmen fortgesetzt.

Wer sich näher informieren möchte, dem ist das Portal Neue Wege Psychiatrie zu empfehlen. Hier gibt es Infos für Patienten, behandelnde Ärzte und Angehörige.

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