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Autor: Sheila Eisenberg
Datum: 09.01.2008
Views: 1839
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Wundersame Naturprodukte

Viele Völker gebrauchen die heilende Wirkung der Naturprodukte auch in der Gegenwart. In der heutigen modernisierten Zeit stellen wir aber so etwa alle Arzneimittel mittlerweile chemisch her. Aber dessen ungeachtet gibt es Arzneimittel, die auf Naturprodukten basieren. So auch Propolis oder Geleé Royal. Ersteres beinhaltet ein Bienenharz, das vornehmlich an den Fluglöchern der Bienenstöcke entsteht. Dieser Harz existiert aus einer großen Anzahl fast unzähliger Elemente und ist ein sehr effektives, natürliches Antibiotikum. Ein Bienenzüchter kann das Propolis ganz unkompliziert vom Bienenkasten abmachen. Der so gewonnene Rohstoff kann durch Auflösen in eine Alkohol- oder Propolislösung verarbeitet werden. Diese unterliegt dann indessen dem Arzneimittelgesetz. Meistens wird vom Bienenzüchter eine Propolis Tinktur hergstellt, die zur Weiterverarbeitung für die Alternativmedizin oder die Heilkunde genutzt wird. Aber auch bei der Gewinnung von Holzlasur kann Propolis gebraucht werden. Dieses Naturprodukt scheint unbegrenzt einsetzbar, denn die alten Ägypter balsamierten ihre Leichen damit ein und im Ersten Weltkrieg wurde Propolis zur Heilung von Wunden benutzt. Ein weiteres Anwendungsgebiet ist die Krebstherapie. Vor allem einer Studie nach kann Propolis das Wachstum von Krebstumoren stoppen. Aber auch andere Bienenprodukte, wie auch Rapshonig oder Sommerblütenhonig scheinen gut für die Krebsvorsorge zu sein. Neben Propolis findet auch Geleé Royal Nutzung bei der pharmazeutischen Gewinnung von Mitteln. Geleé Royal ist der Königinfuttersaft, mit dem Honigbienen ihre Königin am Leben erhalten. Ein Bienenzüchter kann im Jahr bis zu 500 Gramm dieses Drüsensekrets für sich verbuchen. Dank dieser nicht sehr großen Menge kommt das meiste in unserem Land verwendete Geleé Royal aus dem chinesischen Raum. Mit Preisen von bis zu 130 Euro pro Kilogramm ist es ein sehr wichtiges und zudem preisintensives Naturprodukt. Auch Geleé Royal wird zudem in der Krebstherapie eingesetzt. Allerdings kann es bei der Einnahme wegen des hohen Gehalts an Aminosäuren zu starken Nebenwirkungen kommen, unter anderem zu Schwellungen des Gesichts, Asthmaanfällen oder allergischen Reaktionen der Haut. Um die Bedeutung des Honigs und dessen Abfallprodukte wussten aber, wie eingangs erwähnt, auch schon die alten Naturvölker. Die Wikinger zum Beispiel stellten aus Honig noch ganz andere Dinge her. Das so genannte Wikingerblut oder den Met. Beim Wikingerblut werden Honig und Kirschen zusammen vergoren und es entsteht ein alkoholhaltiges Getränk. Bei Met hingegen wird nur Honig mit Wasser vergoren und es entsteht der bekannte Honigwein.


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