Als relativ neu erweist sich das Anlagegebiet Hedgefonds. Diese investieren anders als Investmentfonds.
So führt der strukturelle Wandel an allen Finanzmärkten zu durchgreifenden Entwicklungen und eröffnet neue Herausforderungen. Basierend auf der ständig fortschreitenden Konzentration der gesparten Gelder in den Händen institutioneller Anleger und der zunehmenden Globalisierung der Geldanlagen, fand in den vergangenen Jahren eine bedeutende Entwicklung statt.
Um davon zu profitieren, ist das Bedürfnis der Anleger gestiegen, in renditestarke Anlagen zu investieren, selbst wenn damit ein höheres Risiko verbunden sein sollte. So ist das Anlagegebiet Hedgefonds relativ neu. Investoren haben die Möglichkeit, Anteile zu erwerben an diesem von einer Kapitalgesellschaft aufgelegten Kapitalmarktprodukt, Hedgefonds kaufen Wertpapiere aus unterschiedlichen Anlagebereichen, um das angelegte Kapital auf den internationalen Finanzmärkten zu vermehren.
Zu den Merkmalen, die Hedgefonds von den übrigen Fondsanlagen unterscheidet gehört, dass sie unabhängig von der allgemeinen Marktentwicklung versuchen, einen absoluten Wertzuwachs zu erzielen.
Bei Hedgefonds finden sich, wie auch bei konventionellen Investmentfonds, risikoarme und risikoreiche Anlagestrategien. Jedoch verfügt der Manager eines solchen Fonds weitaus größere Spielräume. So kann er beispielsweise in Fremdmittel investieren, mit denen er in der Lage ist, größere Risiken einzugehen, als herkömmliche Fonds. Mitunter werden zur Finanzierung erhebliche Kredite aufgenommen, die, zusätzlich mit den angelegten Geldern der Anleger, weiter investiert werden können. Allerdings birgt dieser "Hebel", der durch den Einsatz von Krediten gewährleistet wird, auch zusätzliche Risiken. Wurde die Anlage beispielsweise zu einem großen Teil in ein Risikogeschäft investiert, läuft der Anleger Gefahr, seine Einlage in Teilen oder gar komplett zu verlieren. Setzt der Hedgefondsmanager auf typischerweise risikoreiche Finanzinstrumente, Branchen oder Länder, ist Vorsicht geboten. Dazu zählen der Erwerb von risikobehafteten Wertpapieren, Leerverkäufe und Waren- und Warentermingeschäfte.
Einige Hedgefonds haben sich gar darauf verlegt, Anlagen von Emittenten zu erwerben, die sich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befinden. Solche Investitionen sind gekennzeichnet durch ein erhöhtes Totalverlustrisiko. Daher sollte der zukünftige Anleger unbedingt einen Fondsvergleich unternehmen, bevor er sich in die Anlage von Hedgefonds entscheidet.
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