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Infos zum Artikel
| Autor: |
Karina Bürger |
| Datum: |
07.10.2011 |
| Views: |
1646 |
Bewertung
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Bewertung des Artikels Durchschnittlich 2 von 5 bei 11 Bewertung(en) |
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Girokonten vergleichen kann sich lohnen |
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Nicht erst seit der Wirtschaftskrise merkt man kontinuierlich mehr, dass die Konsumenten mit den ihnen zu Verfügung stehenden pekuniären Mitteln äußerst zaghaft umgehen. Sparpotentiale werden ausgelotet, Versicherungen verglichen und gewechselt - und natürlich wirkt sich das gleichwohl im Girokontogebiet aus.
War es vor kurzem noch üblich, dass sich die Banken bei der Höhe der Gebühren einen wahrhaften Wettebewerb lieferten - und zwar nach oben - so ist diese Einschlag heutzutage ganz und gar ins Gegentum verkehrt. Das kostenlose Abrechnungskonto, vor nicht allzu langer Zeit noch unvorstellbar, ist Praxis.
Und diese Offerte gibt es keinesfalls ausschließlich als "Lockvogel" bei einem Unternehmen - nein, vollständig sind die Kreditinstitute dazu übergegangen, die Girokonten unentgeltlich anzubieten, um die Zielgruppen an sich zu schnüren. Denn weniger bedeutend als unentgeltlich geht nicht - und dass man für das Bankkonto von der Bank auch noch was bezahlt bekäme, wäre wohl der stimmige nächste Abschnitt, ist aber als nur in der Phantasie möglich schleunigst wieder zu annullieren.
Natürlich muss man darauf acht geben, was korrekt unter "zum Nulltarif" zu interpretieren ist. Ist bloß die Kontoführung kostenfrei? Sind EC- oder Kreditkarten im Paket inkludiert, muss man ab einer gewissen Anzahl an Überweisungen zusätzliche Gebühren berappen? Ist das Kostenfrei-Bankkonto von einem gewissen Mindesteingang jeden Monat abhängig? Zahlt man alleinig dann keine Gebühren, wenn man seine Geldanweisungen per Internet erledigt und sind für händische Geldanweisungen Extrakosten zu befürchten?
Um einen direkten Vergleich der Kreditinstitute kommt man als Kunde auf keinen Fall vorbei, bei so vielen Angeboten ist es ohne eine vernünftige Übersicht kein Zuckerlecken den Überblick zu erhalten. Der Wechsel der Bank ist natürlich mit ein paar anfallenden Arbeiten verbunden. Man muss jegliche Daueraufträge neu einstellen, Lastschriften wie beispielsweise die des Telefonanbieters, des Stromversorgers etc. fristgemäß ummelden und keinesfalls letztendlich den Vorgesetzten über die frische Bankverbindung zu verständigen. Aber das ist ein einzigartiger Aufwand bei dem Wechsel - dann läuft abermals alles so, wie vorab geläufig, bloß zu wesentlich günstigeren Fallunterscheidungen - im Idealfall sogar vollständig unentgeltlich!.
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