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Infos zum Artikel
| Autor: |
Klaus-Martin Meyer |
| Datum: |
20.03.2011 |
| Views: |
1552 |
Bewertung
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Bewertung des Artikels Durchschnittlich 2 von 5 bei 11 Bewertung(en) |
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Gehören Agraraktien in jedes Aktien-Portfolio? |
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Agraraktien waren bereits in den Jahren ab etwa 2005 bis zur 2008er Finanzkrise ein Garant für stetige Wertzuwächse. Damals wurde sogar heftig darüber diskutiert, inwieweit die Spekulation die Preisentwicklung für Nahrungsmittel beeinflussen dürfe. Diese Betrachtung greift jedoch zu kurz - Agrarawerte steigen mit dem Anstieg des weltweiten Agrarrohstoffbedarfs in quantitativer und qualitativer Sicht. Nicht nur Lebensmittel werden durch eine steigende Weltbevölkerung mehr verbraucht, bei konstanten Anbauflächen. Auch der Energiesektor nutzt verstärkt Agrarrohstoffe.
Der Bedarf an Nahrungsmitteln
Das Wachstum der Weltbevölkerung erzeugt Mangel an Agrarrohstoffen ebenso wie der steigende Verbrauch je Einwohner. Menschen ernähren sich immer höherwertiger, bevorzugt durch Fleisch, das in seiner Produktion weit mehr Rohstoffe benötigt als Lebensmittel aus pflanzlicher Produktion. Diese Entwicklung ist besonders in den aufstrebenden Staaten Asiens und Osteuropas zu beobachten. Daher werden Agrarpreise zwangsläufig steigen und mit ihnen die Aktien der Produzenten. Wer langfristig investiert und auch zeitweilige Stagnation und Rückschläge aussitzt wie in der 2008er Finanzkrise, kann mit Agrarwerten nichts verkehrt machen.
Agraraktien und Energieerzeugung
Hierzulande noch wenig beobachtet findet eine weitere Entwicklung statt: Der starke Einsatz von Agrarrohstoffen auf dem Energiesektor. Während in Deutschland gerade über den Einsatz des Biokraftstoffes E10 diskutiert wird, fahren die Brasilianer mit etwa 50% Treibstoff aus biologischen Stoffen, Ähnliches tut sich in Skandinavien. Es werden modifizierte Motoren eingesetzt, die den Biokraftstoff vertragen. Damit machen sich diese Länder zu einem großen Teil unabhängig vom Erdöl. Wenn sich diese Entwicklung weltweit durchsetzt, könnten Agraraktien förmlich explodieren. Es gibt also zwei Gründe, auf Agrar zu setzen: Den Nahrungsmittel- und den Energiesektor.
Fazit: Es wird in Zukunft immer interessanter sich mit Aktien aus dem Agrarsektor zu befassen.
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