Ein Schwimmteich ist ein künstlich angelegter Teich, der abgedichtet ist und sich durch Größe und Tiefe zum Schwimmen eignet.
Klassische Swimmingpools werden mit Chemikalien gereinigt. Das Wasser wird mit Chlor versetzt und so klar gehalten, vorhandene Keime werden abgetötet.
Der Schwimmteich wird, bedingt durch seinen besonderen Aufbau, biologisch gereinigt und fügt sich zu allen Jahrszeiten optisch sehr harmonisch in eine Gartenlandschaft ein. Das Wasser ist angenehmer, da keine chemischen Zusätze verwendet werden, im Winter kann das Eis des Teiches bei entsprechender Dicke und guter Randbefestigung der Folie sogar begangen oder zum Schlittschuhlaufen genutzt werden.
Die Unterhaltskosten eines Schwimmteiches
sind in der Regel deutlich niedriger als die eines Swimmingpools.
Der Teich ist in zwei Bereiche gegliedert, die Schwimm- und die Regenerationszone. Der Tiefwasserbereich, in dem geschwommen werden soll, muss entsprechend groß und tief sein.
Durch Stickstoffe aus Luft und Regen, Laub oder Blütenstaub und Insekten kann das Algenwachstum im Wasser angeregt werden, was eine Trübung zur Folge hat. Die Regenerationszone ist ein Flachwasserbereich, in dem das Wasser von Schmutz und überflüssigen Nährstoffen gereinigt wird. Die Größe dieses Bereiches sollte, entsprechend der Nutzung, Lage (Sonneneinstrahlung) und dem Nährstoffgehalt im Wasser, zwischen 30 und 70% der Gesamtfläche betragen.
Die Bereiche des Schwimmteiches können optisch, durch Brücken, Steine oder Mauern und räumlicht voneinander getrennt werden. Liegen die Schwimm- und Flachwasserzone auseinander, erfolgt die Zirkulation des Wassers über eine Leitung oder einen Bachlauf, der eine optische Verbindung herstellt.
Die Genehmigungspflicht eines Schwimmteiches hängt von seiner Größe ab und ist in den Bundesländern unterschiedlich geregelt.
Fachfirmen für Garten- und Teichbau stellen verschiedene Möglichkeiten für Größen, Formen und Bepflanzung
vor und übernehmen auch den fachgerechten Bau.
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