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Autor: steffan mann
Datum: 06.08.2009
Views: 2479
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Zinsen für Tagesgeld an den Leitzins gekoppelt

Es ist bekannt wie ein bunter Hund. Das Tagesgeldkonto. Es gehört zu den Finanzprodukten, die von fast allen Banken angeboten werden. Es zählt zu den flexibelsten Finanzinstrumenten, denn Anleger können täglich über ihr Geld verfügen und erhalten dennoch eine relativ hohe Verzinsung. Hinzu kommt, dass bei der Geldanlage auf Tagesgeldkonten dem Nutzer keine zusätzlichen Kosten für die Kontoführung oder ähnliches entstehen. Es kann vollkommen gebührenfrei genutzt werden.

Warum machen die Banken das?! Sie arbeiten mit dem Geld ihrer Kunden und erwirtschaften ihrerseits höhere Gewinne, sodass sich die Zahlung eines Zinses an den Verbraucher sehr wohl lohnt. Die Verzinsung der Tagesgeldkonten unterliegt jedoch einigen Schwankungen. Banken haben jederzeit das Recht die Zinsen fürs Tagesgeld zu senken, aber natürlich auch zu erhöhen. Das passiert meist, wenn die Kredite teurer oder günstiger werden.

Im Allgemeinen kann man sich am Leitzins der Europäischen Zentralbank orientieren: Wird der Leitzins gesenkt, sinken Zinsen für Kredite und gleichzeitig die Zinsen für Tagesgeldkonten. Steigt der Leitzins an, passiert das Gegenteil. Tagesgeldkonten werden besser verzinst und Verbraucher-Darlehen werden teurer. Erst wenn Kredite für Banken wieder weniger attraktiv werden, können deutsche Anleger mit steigenden Zinsen fürs Tagesgeld rechnen. Bis dahin heißt es abwarten und Tee trinken.

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