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Autor: Norbert Eichler
Datum: 16.06.2009
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Restschuldversicherung zur Kreditabsicherung

Restschuldversicherung – braucht man so etwas?
Dass manche Kredit vergebende Banken die Restschuldversicherung sehr offensiv anbieten, ist in Einzelfällen noch untertrieben ausgedrückt. Manch ein Bankberater steckt ein gewaltiges Engagement darein, potenzielle Kreditnehmer von den Vorzügen einer Kreditabsicherung durch eine Restschuldversicherung zu überzeugen (oder sie zum Abschluss zu überreden?). Da entwickelt der eine oder andere Kreditnehmer dann fast schon so etwas wie eine Aversion, wenn er das Wort Restschuldversicherung auch nur hört. Da wird es dann vielleicht Zeit, sich einmal vorbehaltlos den Vor- UND den Nachteilen einer Restschuldversicherung zu widmen.

Generell soll die Restschuldversicherung der Ratenkredit Absicherung dienen. Sie kann – je nach vereinbarter Leistung – etwa beim Tod des Kreditnehmers greifen, um dessen Familie nicht durch weitere Ratenkreditzahlungen zusätzlich zu belasten. Eine Restschuldversicherung kann aber auch als Kreditabsicherung fungieren, wenn der Kreditnehmer arbeitslos oder gar arbeitsunfähig wird. Sie übernimmt dann die Ratenzahlung und verhindert auch in diesem Fall zusätzliche finanzielle Belastung. Das klingt gut? Also ist eine Restschuldversicherung sinnvoll? Jein! Die Restschuldversicherung gibt es natürlich nicht umsonst. Sie ist wie alle Versicherungen letztlich ein Produkt, das man einkaufen kann oder eben auch nicht.

Die Frage, die man vor dem möglichen Abschluss einer Restschuldversicherung beantworten sollte, ist die, ob die zusätzlichen finanziellen Aufwendungen für die Versicherung durch den Schutz, den Sie bietet, kompensiert werden. Falls Sie also beispielsweise bereits eine Absicherung für die Fälle haben, die auch durch die Restschuldversicherung abgedeckt würden, ist die Versicherung oftmals unnütz. Ein Beispiel: Sie haben bereits eine gute Risikolebensversicherung abgeschlossen und zusätzlich eine Berufsunfähigkeitsversicherung? Dann kann es gut sein, dass eine Restschuldversicherung für die Ratenkredit Absicherung eine völlig unsinnige Sache wäre. Auch wenn Doppelverdiener-Haushalte einen kleineren Kredit aufnehmen, muss die Kreditabsicherung durch die Restschuldversicherung oftmals nicht sein. Gibt es dagegen nur einen Verdiener und beim Kredit handelt es sich um eine Baufinanzierung mit hoher Kreditsumme, so kann die Restschuldversicherung dazu beitragen, dass man sich nicht allzu große Sorgen macht, welche Probleme wohl durch den Kredit entstehen würden, wenn irgendwelche Einnahmen plötzlich wegfallen. Rechnen Sie Kosten und Nutzen der Restschuldversicherung zur Kreditabsicherung gegeneinander auf. Je nach persönlicher Lebenslage können da sehr unterschiedliche Ergebnisse herauskommen. Lassen Sie sich nicht überreden, entscheiden Sie selbst.

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