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Autor: Gabriele Kappes
Datum: 17.02.2007
Views: 1839
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Handarbeit im Aufwind

Weltweit gibt es diesen Trend schon länger. Im englischsprachigen Raum nennt man das ganz selbstbewusst "Indie Shopping". Die Kunden wenden sich zunehmend ab vom Mainstream-Angebot der Kaufhausketten und Supermärkte und suchen Produkte, die unverwechselbar sind, die in Handarbeit entstehen, die eine Seele haben. Egal ob Filzstulpen, Perlenketten, handgemachte Seife, Taschen aus LKW-Planen, Lampen, Notizbücher, Stühle, Badepralinen oder auch Schuhe - Hauptsache anders und ein bisschen gegen den Strom, zumindest beim Shopping.

Neue Verkaufsplattformen haben sich im Internet sehr schnell etabliert und erfreuen sich eines riesigen Zuspruchs. In Deutschland z.B. kann man bei "DaWanda" die Ergebnisse kreativer Handarbeit bewundern und vor allem kaufen. In den USA heißt das Online-Portal für handgemachte Sachen "Etsy". Es gibt außerdem eine ständig wachsende Zahl von Blogs, die sich mit diesem Trend beschäftigen und Tag für Tag dem emanzipierten Käufer die aktuellen Designs und kreativen Produkte in Wort und Bild präsentieren.
Ein Ende dieses Trend ist nicht abzusehen, warum auch.

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