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Autor: digital soul - media production
Datum: 20.11.2007
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Regenerative Energie

Der Begriff regenerative Energie gewinnt im Zuge der Umweltentlastung immer mehr an Bedeutung. Energieformen, die sparsam, aber effektiv, leicht zu gewinnen sind und auch umweltschonend abbaubare Endprodukte hinterlassen sind Grundlage einer entsprechenden Umweltpolitik.

Energieformen, die aus natürlichen Qellen stammen, welche niemals versiegen, gewinnen immer größere Bedeutung. Energieformen, die erneuerbar, also regenerierbar sind, brauchen vom Menschen nicht künstlich erschaffen werden. Zu diesen Energieformen gehören beispielsweise die Licht- und Sonnenenergie, auch Energie gewonnen aus vulkanischen Vörgängen oder Wasserkraft. Gemeinsamkeit dieser Energieformen ist die Energiegewinnung aus ständig wiederkehrenden Abläufen in der Natur. Aus diesen natürlichen Prozessen wird vom Menschen mittels entsprechender Technik Energie abezweigt. Diese Prozesse laufen unendlich ab und stellen daher eine ständig regenerierbare Energiequelle dar.

Beim Ablauf Biochemischer oder chemischer Prozesse entsteht Wärme oder Licht. Solche Reaktionsabfolgen sind beispielsweise Umwandlungsprozesse der Sonne, welche auch als thermonukleare Umwandlungsprozesse bezeichnet werden. Weiterhin sind regenerative Energieformen radioaktive Zerfallsprozesse im Inneren unserer Erde, nahe dem Erdkern und unter der Erdoberfläche. Eine weitere Energieentstehung erfolgt durch die Rotation der Erde. Dabei entstehen bei den Gezeiten Ebbe und Flut ungeheure Kräfte, die voller Energie stecken. Mittels technischer Anlagen werden diese nie erschöpften Energiereserven als Erdwärme, Sonnenlicht, Windenergie, Wasserkraft und Biomasse genutzt.

Im Gegensatz zu den regenerativen Energieformen stehen Energiereserven, die nach einem langen Zeitraum erschöpft sind. In diesem Zusamenhang stehen beispielsweise Kohlereserven, Erdöl- und Erdgas, Erze zur Energiegewinnung, beispielsweise Uran zur Kernspaltung. Diese Energieträger, die unwiederbringlich verbraucht werden und sich nicht erneuern, werden auch als fossile Energiereserven bezeichnet.

Zur Nutzung der verschiedenen Energieformen bedarf es wichtiger Vorüberlegungen. Bei regenerierbaren Energieträgern ist es dem Menschen möglich, mehr zu verbrauchen als unbedingt benötigt wird. Der Begriff Sparsamkeit hat hierbei nicht so eine entscheidende Bedeutung wie für die fossilen Energiegrundlagen.
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