Wärme ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Zum einen, weil seine Körpertemperatur recht hoch ist im Verhältnis zu seiner Körpermasse, zum Anderen, weil das Temperaturfenster, in dem er sich wohl fühlt, relativ klein ist. Seit Jahrzentausenden arbeitet der Mensch darum daran, Wärme zu erzeugen und zu speichern. In früheren Zeiten war dies nur durch Feuer möglich. Eine Lösung, die viele Nachteile mit sich brachte. Feuer benötigt Brennstoff. Dieser musste zunächst beschafft werden. Das Entzünden des Feuers war ebenfalls schwierig. So schwierig, dass das Feuer eigentlich nie ausgehen durfte.
Als man dann die Kunst des Feuer Machens wirklich beherrschte, war das Brennstoffproblem immer noch vorhanden. Dazu kamen die Nachteile, die ein Feuer mit sich bringt. Es benötigt Sauerstoff, um zu brennen. Es muss also eine entsprechende Menge Sauerstoff zur Verfügung stehen. Belüftung tut also Not. Außerdem entstehen Rauch und Abgase, die ebenfalls abgeführt werden müssen. In früheren Zeiten bestand dieser Rauchabzug aus einem Loch in der Decke, das zwar die Abgase mehr oder weniger gut abziehen ließ, dafür aber auch Kälte und Regen wieder hereinließ. Um wie viel komfortabler ist die Situation heute. Eine ausgereifte Heiztechnik sorgt für wohlige Wärme, die Abgasabfuhr und die Zufuhr von Brennstoff sind automatisch geregelt. Dort, wo die normale Heizung nicht ausreicht oder nur kurzzeitig Wärme benötigt wird, schaffen elektrische Heizsysteme Ausgleich. Ein Heizstrahler im Badezimmer als Beispiel ist für die Kurzbeheizung völlig ausreichend. So findet man diese Form des Wärmeerzeugung oft über Wickeltischen montiert, um die Kleinen vor der Kälte zu schützen. Gerade in der Nacht, wenn die Heizungen heruntergefahren sind, ist dies sehr wichtig.
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