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Autor: Christian Mayer
Datum: 25.07.2011
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Das BWL-Studium kurz vorgestellt

Hinter der Abkürzung BWL verbirgt sich die Wirtschaftswissenschaft der Betriebswirtschaftslehre, die sich mit wirtschaftlichen Aufgaben und Problemstellungen in Unternehmen befasst. Die Betriebswirtschaftslehre hat einiges mit der Volkswirtschaftslehre gemeinsam, unterscheidet sich aber insofern, dass in der BWL die Perspektive eines Betriebes eingenommen wird, während in der VWL eher größere systemische Zusammenhänge thematisiert werden.

Ein BWL-Studium ist keinesfalls eintönig, denn es gibt viele verschiedene Unterbereiche der BWL wie Rechnungswesen, Marketing oder Wirtschaftsinformatik, die man alle während des Studiums zumindest in ihren Grundzügen kennenlernt. Auf welche dieser Bereiche hierbei besonders viel Wert gelegt wird, entscheidet zum einen die Hochschule, die die Stundenpläne und Prüfungsordnungen für die Studenten festlegt, zum anderen aber auch die Studenten selbst, die meist mit Wahlfächern selbst Einfluss darauf haben, in welche Richtung sie sich spezialisieren möchten. Eine Ausnahme bilden hier manche Fachhochschulen, die von vorn herein sehr spezialiserte BWL-Studiengänge anbieten und den Studierenden so weniger Wahlmöglichkeiten lassen.

Um in Deutschland BWL studieren zu können, muss man normalerweise die allgemeine oder spezielle Hochschulreife vorweisen können, man braucht also Abitur oder Fachabitur. Alles weitere ist von der jeweiligen Universität oder Fachhochschule abhängig. Diese können selbst bestimmen, nach welchen Kriterien sie ihre Bewerber für das BWL-Studium zulassen. Wichtigstes Auswahlkriterium ist dabei zumeist immer noch die Abitursnote. Aber auch andere Kriterien wie Fremdsprachenkenntnisse, außerschulisches Engagement und besondere sportliche, soziale, politische oder musikalische Leistungen werden immer wichtiger. Auch wer schon vor Beginn des BWL-Studiums ein berufsrelevantes Praktium gemacht hat, hat oft einen entscheidenden Vorteil gegenüber anderen Bewerbern. Besonders an Fachhochschulen werden außerdem oft persönliche Auswahlgespräche mit allen Bewerbern geführt, in denen diese ihre Motivation für das Studium darlegen müssen und teilweise auch noch speziell konzipierte Eignungstests absolvieren müssen.

Meist lernt man im BWL-Studium an Hochschulen direkt hauptsächlich Theorie. Es ist daher außerst wichtig, sich schon während des Studiums auch um erste Praxiserfahrungen zu kümmern. Am besten geht das mit Berufspraktika, die man während der Semesterferien absolvieren kann. So muss man nach dem Studium beim Start in den Beruf nicht ganz so sehr ins kalte Wasser springen und kann außerdem schon einmal erste Kontakte zu Firmen knüpfen, bei denen man sich später vielleicht um eine feste Stelle bewerben möchte.

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