Artikel veröffentlichen Meistgelesene Artikel Bestbewertete Artikel Artikel abonnieren

Infos zum Artikel
Autor: Christoph Grill
Datum: 14.01.2010
Views: 2020
Bewertung
Unsere Leser bewerten diesen Artikel mit 2 von 5 Sternen
Bewertung des Artikels
Durchschnittlich 2 von 5
bei 11 Bewertung(en)

Soziale Kompetenz

Viele Schulen haben zusätzlich zu den normalen Schulnoten noch eine zweite Bewertung, die viel differenzierter geführt wird und gleichzeitig von 3 Personen bewertet wird. Die Erste Person ist der Schüler selbst, die sich selbst in den einzelnen Unterrichtsgegenständen in den jeweils abgefragten Rubriken selbst einschätzt. Die zweite Person ist ein Elternteil, der in der nebenliegenden Spalte ebenso die eigenen Bewertungen abgibt, wie Vater oder Mutter das Kind in den einzelnen Unterrichtsgegenständen einschätzen und einige andere Parameter werden in diesem Zuge ebenfalls mit abgefragt. Und als dritte Person kommt dann noch der Lehrer selbst, der als letzter seine Bewertungen abgibt. Somit haben die Eltern 2 Mal jährlich die Möglichkeit, diese 3-fachen Bewertungen miteinander zu vergleichen – genauso wie die Schüler selbst ihre eigenen Bewertungen mit denen der Eltern und des Lehrers oder der Lehrerin vergleichen können. Damit können alle 3 Beteiligten in den jeweiligen Kategorien Prioritäten setzen. Auch die soziale Kompetenz ist in dieser Schule ein großgeschriebenes Thema. Das kommt nicht von ungefähr, denn auch in der Berufswelt hat soziale Kompetenz an Wertigkeit dazu gewonnen. Der Trend geht weg vom Einzelkämpfer und mehr in Richtung Team-Player. Und auch dieses Thema wird in dieser Schule gelebt. Kinder suchen sich ihre Sitzplätze im Klassenraum aus und lösen einige Aufgaben immer wieder im Team. Von Zeit zu Zeit wird dieser Sitzplan vom Klassenvorstand wieder verworfen und die Kinder finden sich in einem neuen Mix wieder in einer Kleingruppe zusammen. Auf Interventionen der Eltern, warum das eigene Kind nicht bei der besten Freundin sitzen bleiben darf war die Antwort, damit die Kinder lernen, sich auch in andere Teams relativ rasch einbringen zu können. Andererseits sollen die Kinder jedoch auch lernen, mit anderen Kindern, denen sie nicht so friedlich gesinnt sind, umgehen lernen. Also wird Konflikten nicht unbedingt aus dem Weg gegangen, sondern manchmal sogar provoziert, damit auch dieses Umfeld lange genug erprobt werden kann. Nur bei groben Verletzungen oder überdominanten Mitschülern greifen dann die Lehrer aktiv in das Geschehen ein.

Top 5 Meistgelesen







 

Top 5 Bestbewertet










Copyright © 2006-2026 - stgp.org  |  Impressum | Datenschutz