Bookmarks erleichtern den Umgang mit dem Internet enorm – schließlich kann man dank ihnen Inhalte und Webseiten viel leichter wieder finden. Die Option, diese virtuellen Lesezeichen zu nutzen, bietet jeder gängige Browser; mittlerweile kann man sie jedoch auch öffentlich ablegen, das Ganze nennt sich dann Social Bookmarks und die Lesezeichen werden nicht auf dem heimischen PC sondern auf einem Server abgelegt. Das hat den Vorteil, dass man von überall auf sie zugreifen kann und die Bookmarks auch nicht abhanden kommen können. Einige Mailanbieter bieten ihren Nutzern mittlerweile auch die Möglichkeit an, einen zentralen Login-Dienst zu nutzen, damit sie sich nicht immer wieder neu anmelden müssen, wenn sie weitere Angebote wie zum Beispiel eine der Social Communities, Online Auktionen oder aber Blogs nutzen wollen.
Dadurch, dass es mittlerweile unzählige Services gibt, muss man sich als Nutzer immer wieder neu anmelden und diese getrennt voneinander verwalten. Daher können bestimmte Dienste inzwischen auch über eine Art Navigator verwaltet werden, darunter unter anderem RSS-Feeds, Bookmarks und die Suchfunktion.
Bookmarks sind darüber hinaus auch eine gute Gelegenheit, um sich auf den Seiten, die man häufiger besucht, sicher anmelden zu können. Wenn Kriminelle sich zum Beispiel Methoden wie dem Phishing bedienen, dann klinken sie bei einer Anfrage einfach in den Ablauf ein – das sieht so aus, dass sich zwar eine auf den ersten Blick völlig normal aussehende Anmeldeseite öffnet, sich dahinter aber so genannten Phishing-Programm befindet, welches diese doch sehr vertraulichen Daten abfängt. Wenn man sich aber die Seite generell einfach mal als Bookmark anlegt, ist diese Gefahr deutlich geringer, da sich auf diesem Wege keine dritte Person zwischen schalten kann.
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