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Infos zum Artikel
| Autor: |
Holger Schmidt |
| Datum: |
27.09.2007 |
| Views: |
2262 |
Bewertung
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Bewertung des Artikels Durchschnittlich 2 von 5 bei 11 Bewertung(en) |
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OMD 2007 |
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Buzz Buzz Buzz - die Igedo Company hatte vom 25.09 bis 26.09 zur achten OMD 2007, der Leitmesse für digitales Marketing nach Düsseldorf geladen und alle waren gekommen: smarte Marketing Manager, hochmotivierte Sales Warriors und die Online Marketing Spezialisten von AP Design. Gleich in den ersten Gesprächen auf den übervollen Gängen, Messeständen und Workshops fielen dann auch die Buzzwörter wie Behaviour und emotional Targeting, Web3.0, User Generated Content, interactive Communities und Branded Response. Die über 250 Aussteller präsentierten zur Messung der Benutzerprofile der Websurfer (WebControlling) als auch zur Aussendung der Online Werbemaßnahmen (Online Advertising) ihre ausgeklügelten Softwareprodukte. Und die neuen Werkzeuge haben es wirklich in sich: Nichts ist mehr einfacher als die Zahlenerhebung mit WebControlling Tools, nichts mehr leichter als die gezielte Auslieferung von Werbemaßnahmen in die passende Zielgruppe. Doch die zahlreich erhobenen Messdaten überfordern oftmals die CRM- und Marketingmanager in den Unternehmungen - keiner weiß mehr die Vielzahl der angelieferten Zahlen richtig zu deuten als auch daraus passenden Handlungsmaximen zu entwickeln. Und auch die technischen Möglichkeiten der neuen Softwaregeneration überfordern so manchen Marketeer. Es scheint ein wenig so, als ob man im Verkehrsstau mit Lichthupe herumdrängelt – man hat zwar alle Möglichkeiten zur schnellen Fahrt, kann sie aber (noch) nicht nutzen. In solch Situationen kann mann sich glücklich schätzen die Orientierungsgeber von AP Design an seiner Seite zu haben.
Was sind nun aber die Trends für die kommenden 12 Monate im Online Marketing Bereich: Mobile Advertising ist in den Startlöchern, wohingegen Video-Ad´s, am besten mit einer Tandem Banner Schaltung die Websurfer in den kommenden Monaten beglücken werden. Hierdurch lassen sich außergewöhnliche Werbewirksamkeitsquoten von 51% erzielen.
InGame Advertising, auf gut deutsch die gezielte Werbung in Computer- und Gamekonsolenspielen wird einer der neuen Trends sein und bereits von der Telekom oder Sixt intensiv genutzt. Eine ähnliche Tendenz dazu ist auch bereits in Second Life seit einigen Monaten zu sehen, da hier beispielsweise Nike seine Sportprodukte oder BMW ganze Messestände analog zum IAA-Stand integrieren. Durch das InGame Advertising verstecken sich folglich nun die Ego-Shooter Spieler hinter T-Com Plakaten und Rennfahrer nehmen das Sixt Auto, um zur nächsten Rennstrecke zu kommen. Interessant ist dabei neben der Messbarkeit der Werbeeinblendung auch die Integration von Onlineshops in den Spielen. Der Spieler kann sich beispielsweise in einem Rennspiel direkt Produkte wie Jacken, Overalls oder Handschuh aussuchen, bekommt die reellen Preise dazu angezeigt und kann dann durch eine Verknüpfung direkt in den OnlineShop der Herstellers wechseln und die Produkte kaufen.
Branded Entertainment, wie die aktuelle Horst Schlemmer Kampagne für Volkswagen zeigt, verstärken den Bereich des viralen Marketing ebenso wie optisch und inhaltlich durchkonzipierte Newsletterkampagnen gezielt die Benutzergruppen auf die zu bewerbenden Produkte hinweisen. Gerade im Bereich Newsletter zeigt sich dann auch einer der ganz aktuellen Trends, der den Aspekt der Interaktion aufgreift. Ganz eng am Konzept des Web2.0 Gedankens entlang werden die Benutzer eingebunden und sollen sich aktiv an einer Kampagne beteiligen. Ein Beispiel gefällig? In einer Newsletterkampagne für ein bekanntes Parfüm wurde die Zielgruppe durch eingebundene Videos animiert eigene Fotos in eine dafür eingerichtete Plattform upzuloaden, die dann von der Community bewertet werden konnten. Auf diesem Weg wird die Zielgruppe direkt Teil der Produktbewerbung und kann später für Folgekampagnen erneut angesprochen werden.
Dieser qualitativ hochwertige Teil der Online Werbung zeigt, dass nicht nur die harten Online Währungen wie Page Impressions, Verweildauer auf einem Newsletter oder der Webpage, Reichweite oder Click-Through-Rates entscheidend sind, sondern vielmehr Faktoren wie Feedback zu einer Kampagne, Weiterleitungen der VideoAd´s an Freunde und Geschäftspartner, Interaktionen innerhalb der Werbekampagne und die Integration in soziale Netzwerke immer bedeutsamer werden. Also auf den Punkt gebracht, der Aufbau einer nachhaltig wirksamen und gezielten Kommunikationsbeziehung vom Werbetreibenden zu seinem Kunden. Führende deutsche Unternehmen machen es hier vor und investieren ergänzend zum Suchmaschinenmarketing in die Plattformen YouTube und MySpace, nutzen Blogs und Foren, bauen Premiumgruppen in Xing auf und erklären ihre Produkte detailliert in Wikipedia.
Die Anforderungen für Kommunikationsagenturen werden daher einerseits in der Konzeption von mehrstufigen Kampagnen in der passenden Zielgruppe liegen, anderseits in der Verknüpfung mit Werbemaßnahmen aus dem Offline Bereich. Nur durch diese Medienkonvergenz können crossmedial die gewünschten Werbeeffekte in der passenden Zielgruppe erreicht werden. Ride the long tail … Buzz Buzz Buzz.
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