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Autor: Matthias Magin
Datum: 07.01.2016
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Rauchfrei leben - so funktioniert es wirklich!

Welcher Raucher kennt das nicht: der gute Vorsatz zum neuen Jahr endlich mit dem Rauchen aufzuhören. Einigen Menschen gelingt es, doch die meisten Raucher scheitern schon nach ein paar Tagen. Das kann mehrere Ursachen haben. Unter anderem liegt es an dem extrem starken Nervengift Nikotin. Ein weiterer Grund ist die Angst davor, es zu vermissen und als Nichtraucher ständig nervös und angespannt zu sein. Dieses Denkverhalten ist zwar nachvollziehbar – denn als Raucher kennt man es ja nicht anders – aber absolut unbegründet. Sobald man sich mit dem Thema Sucht beschäftigt hat und somit auch weiß wie man sie bewältigen kann, fällt einem das Rauchen aufhören deutlich leichter. Klar ist auf jeden Fall, dass gerade die Anfangszeit kein Zuckerschlecken wird. Aber denken Sie immer daran, es haben sehr viele vor Ihnen geschafft – die wahrscheinlich teilweise deutlich mehr geraucht haben als Sie – dann schaffen Sie das auch!

Eine bestimmte Methode hat sich in den letzten Jahren (auch bei mir persönlich) immer wieder bewährt.
Die sogenannte “Nikotinersatztherapie”. Unter dieser Therapie versteht man, dass man zur Anfangszeit des Rauchstopps sich die ein oder andere Hilfe aus dem Drogeriemarkt oder Apotheke holt, was auch absolut berechtigt ist. Hilfe im Sinne von zum Beispiel Nikotinpflaster, Nikotinkaugummis oder Nikotinnasenspray (wobei ich von letzterem abraten würde, da die Nebenwirkungen ziemlich unangenehm sein können). So eine Hilfe dient einfach nur als Unterstützung um den Schritt in ein rauchfreies Leben angenehmer zu gestalten. Die Kosten hierbei halten sich in der Regel auch in Grenzen. Für Nikotinpflaster sollten Sie ca. 25€ in der Woche rechnen. Das mag im ersten Moment erst mal viel klingen, ist es aber nicht wenn man bedenkt, dass Sie als Raucher bestimmt eine ähnliche Summe in der Woche ausgegeben haben. Somit investieren Sie in die Gesundheit und nicht weiterhin in die kontinuierliche Zerstörung Ihres Körpers.

Natürlich sollten Sie auch noch den ein oder anderen Tipp befolgen, zum Beispiel sollte man den Tag X zu Beginn des Urlaubes oder Wochenendes legen, da man dort in der Regel nicht so viel Stress hat wie zum Beispiel in der Arbeit. Wenn Sie mal genau darüber nachdenken, ändert sich Ihr Rauchverhalten in stressigen Situationen mit hoher Wahrscheinlichkeit. Das selbe gilt für den Alkoholkonsum. Meiden Sie, falls möglich, in der Anfangszeit (ersten 2 bis 3 Wochen)Alkohol.

Ebenfalls ein guter Tipp – der mir auch sehr gut geholfen hat! – ist die “Motivationsliste”. Wie der Name schon sagt, schreibt man auf einen Notizzettel eine Liste mit Dingen, die Sie am meisten motivieren mit dem Rauchen aufzuhören. Das kann gesundheitliche oder finanzielle Gründe haben, die Kinder oder Familie oder einfach nur dieser penetrante, unangenehme Gestank einer Zigarette. Schreiben Sie einfach alles auf diese Liste was Ihnen einfällt und hängen Sie die Liste an einen Ort, den Sie öfters am Tag sehen, zum Beispiel der Kühlschrank oder die Kaffeemaschine. Perfekt wäre es, wenn Sie die Liste immer und überall dabei haben, somit können Sie jedes mal wenn Sie Lust auf eine Zigarette bekommen und das Gefühl haben, das Sie schwach werden, einen Blick auf die Liste werfen und somit nochmals daran erinnern, warum Sie aufgehört haben zu rauchen.

Dennoch sollte noch erwähnt werden, dass die besten Methoden und Tipps nichts bringen, wenn Sie es auch nicht wirklich wollen! Der Wille mit dem Rauchen aufhören zu wollen, muss stark sein.

www.rauch-frei-leben.de.

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