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Autor: Thomas Fischer
Datum: 20.01.2012
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Aspekte beim Ölwechsel für PKW

Das Intervall des Ölwechsels hat sich bei modernen Motoren im Gegensatz zu früher verändert. Fortschritte in der Ölherstellung haben hochwertige und leistungsfähige Öle hervorgebracht. Auf dem Markt gibt es mineralische -, teil- und vollsynthetische Motorenöle. Welche Öle für den Motor verwendet werden dürfen, steht in der Betriebsanleitung des Fahrzeuges.

In Fachwerkstätten wird den Kunden häufig ein hoher Ölpreis in Rechnung gestellt. Viele Autofahrer verbinden eine fällige Inspektion mit einem Ölservice und übersehen diese unnötig hohen Kosten. Preiswerter ist ein Ölwechsel in einer freien Autowerkstatt oder einer der Filialwerkstätten der großen Autopflege und Zubehörketten. Neueste Rechtsprechung sorgt zusätzlich dafür, dass es keine Einbußen in der Fahrzeuggarantie deswegen gibt. Manche Fachwerkstätten erlauben auf vorherige Anfrage das Mitbringen des Motoröls durch den Kunden. Er kann das identische Öl oft deutlich preiswerter einkaufen. Viele PKW fordern den Fahrer über den Bordcomputer zum fälligen Ölwechsel auf. Dabei können die Intervalle des Ölwechsels von der Belastungssituation des Autos abhängen oder in festen Abständen programmiert sein. Je nach Fahrprofil kann ein Ölwechselintervall mehrere 10000 km lang werden. Für solche langen Intervalle wird von den Werkstätten meist sehr kostenintensives Motoröl verwendet.

Die Programmierung des Bordcomputers kann in den Werkstätten von der profilabhängigen Fahrtstreckenbewertung auf feste Zeiträume oder feste Entfernungen geändert werden. Für Vielfahrer ist das nicht sinnvoll, für wenig bewegte Fahrzeuge kann es sich durchaus lohnen. Öle für kürzere Wechselintervalle sind meist preiswerte Alternativen zu den Langzeitölen. Wenn der Ölwechsel nicht über die zurückgelegte Fahrstrecke erreicht wird sondern wegen des ablaufenden Zeitraumes zwischen 2 Ölwechseln, lohnt sich die Änderung der Software des Bordcomputers. Ein teures Langzeitöl würde bei einem Wenigfahrer nicht ausgenutzt und trotz guter Schmierfähigkeit entsorgt. Die preiswerten Öle sind qualitativ nicht schlechter als die teuren Langzeitöle. Sie schaden den Motoren also nicht. Lediglich die Dauer ihrer Schmiereigenschaften ist anders ausgelegt.

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