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Autor: Stefan Müller
Datum: 29.12.2011
Views: 661
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Risikolebensversicherung – eine Produktdarstellung

Die Risikolebensversicherungist eine der bedeutsamsten Bestandteile der eigenen finanziellen Vorsorge. Diese Art von Versicherung ist so gestaltet, dass die Versicherung zusagt, einen in einem Vertrag festgelegten Betrag dann zu leisten, wenn eine vertraglich bestimmte Person innerhalb der Vertragslaufzeit stirbt.

Geleistet wird diese Summe an eine Person oder mehrere Personen, die in dem Vertrag zur Risikolebensversicherung als Bezugsberechtigte aufgeführt sind. Stirbt der Versicherte innerhalb der Laufzeit der Risikolebensversicherung nicht, ist die Versicherung von der Auszahlung der Versicherungssumme befreit. Dies bezieht sich auch auf die eingezahlten Beiträge. Der Versicherungsnehmer der Risikolebensversicherung hat kein Recht auf die Erstattung der eingezahlten Prämien. Aus diesen Gründen ist es möglich, dass man für einen geringen monatlichen Beitrag einen hohen Schutz in Form der Versicherungssumme erhalten kann.

Wann und für wen kommt der Abschluss einer Risikolebensversicherung in Betracht?

Die Risikolebensversicherung ist besonders für junge Familien sehr wichtig. Stirbt in dieser Phase ein Elternteil, laufen die meisten Kosten in voller Höhe weiter. Das Einkommen dagegen wird oft erheblich weniger. Daraus entsteht dann eine Versorgungslücke. Diese entsteht dadurch, dass die gesetzliche Witwen- und Waisenrente bei weitem nicht ausreicht, um die Lebenshaltungskosten bestreiten zu können. Sind dann auch noch Kinder da, fallen für sie Ausbildungskosten an, die finanziert werden müssen. Die Risikolebensversicherung dient dazu, diese Versorgungslücke zumindest teilweise zu schließen. Die Risikolebensversicherung macht das für einen geringen monatlichen Beitrag möglich.

Ein anderes Anwendungsgebiet für die Risikolebensversicherung sind Paare, die nicht verheiratet sind. Stirbt bei dieser Konstellation ein Partner, hat der noch lebende Partner kein Recht auf eine Rente. Aber auch hier laufen die Kosten in beinahe gleicher Höhe weiter. Auch in diesem Fall ist der Erlös aus einer Risikolebensversicherung sehr hilfreich.

Eine dritte Möglichkeit, in der der Abschluss der Risikolebensversicherung sinn macht, besteht in der Absicherung von Darlehen. Stirbt der Darlehensnehmer, während die Rückzahlung noch läuft, kann die Ablösung des Darlehens durch die Risikolebensversicherung erfolgen.

Welche verschiedenen Arten der Risikolebensversicherung gibt es?

Die klassische Form der Risikolebensversicherung ist der Typ, der am meisten zum Zuge kommt. Sie zeichnet sich dadurch aus, das die Versicherungssumme und folglich auch die Versicherungsprämie gleich bleibt, solange der Versicherungsvertrag läuft. Diese Art der Risikolebensversicherung kommt meist dann zur Anwendung, wenn Angehörige abgesichert werden sollen.

Die zweite Art der Risikolebensversicherung ist die mit fallender Versicherungssumme. Bei dieser Form reduziert sich die Versicherungssumme im Laufe der Zeit. Damit wird natürlich auch der Beitrag immer weniger. Diese Risikolebensversicherung setzt man oft bei der Absicherung von Darlehen ein. Das hat seinen Grund darin, dass hier auch die Darlehenssumme mit der Zeit sich reduziert.

Was beeinflusst die Beitragshöhe?

Um die Höhe des Versicherungsbeitrages bei der Risikolebensversicherung zu bestimmen, betrachtet man das Eintrittsalter des Versicherten, die Versicherungssumme, die Vertragslaufzeit und weitere Risikofaktoren des Versicherten. Die Risikofaktoren beziehen sich hauptsächlich auf die Gesundheit und der Lebenswandel des Versicherten. Dabei gilt das Motto: Je höher das Risiko, desto höher der Beitrag.

Aus diesem Grunde ist es ratsam, sich die Entscheidung für einen bestimmten Anbieter der Risikolebensversicherung genau zu überlegen. Dabei sollte man die folgenden Fragen in seinen Überlegungen berücksichtigen:

• Welche Versicherungssumme ist notwendig? Die Antwort darauf richtet sich nach dem Bedarf der Angehörigen.
• Wie lange soll die Risikolebensversicherung laufen? Dabei ist oft das Rentenalter die entscheidende Maßgabe.
• Wer ist der Bezugsberechtigte in der Risikolebensversicherung?
• Wie geht die Versicherungsgesellschaft mit den individuellen Risikofaktoren des Versicherten um?

Auf jeden Fall lohnt sich ein umfassender Vergleich der Anbieter der Risikolebensversicherung, weil die Preisunterschiede erheblich sind.

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