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Autor: Rene Rutenbeck
Datum: 16.12.2011
Views: 363
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Hexerei im 17. Jahrhundert

Während des Hexenwahns wurden mehrfach Tiere mit der Hexerei und den Hexen in Verbindung gebracht. Die Tiere wurden als Gefährte der Kräuterhexe oder des Hexers angesehen. Es existierte der Irrglauben, dass diese tierischen Gefährten ihrer Hexe oder ihrem Hexer dabei unterstützt haben Unheil zu verbreiten. Sogar Eulen wurden angesichts ihrer allzu menschlich aussehenden Gesichtszügen oft mit dem Hexenmythos in Bezug gebracht. Nicht selten dienten diese tierischen Begleiter als Beweisstück in den Hexenprozessen. Während der Regentschaft Jakobs VI. wurden Hexen, Heiden und Minderheiten als Diener des Satans und Bote des Übels angesehen. Besonders die Kirche war maßgeblich daran engagiert, ein Bild der Bedrohung durch Hexen und Hexer für die gesamte Gemeinschaft zu vermitteln.
Besonders gefahrvoll waren Gruppen dieser Hexenmeister und Magiekundigen. Niemand war von Herkunft an der Hexerei verfallen. Nur durch eine List des Teufels oder einem Teufelspakt mit ihm wurde der Mensch zu seinem Anhänger und verfiel der Hexerei. Jemand der der Hexerei angeklagt wurde, durfte kaum darauf hoffen, freigesprochen zu werden. Einige wenige Verdächtigte durften eine Gottesprüfung ablegen mit der sie ihre Unschuld gegenüber der Kirche versichern konnten. Im Falle einer Gottesprüfung überprüfte ein Tribunal sorgfältig, ob der Verdächtigte einen Bund mit dem Teufel geschlossen hatte und/oder seinem schändlichen Einfluss erlag. Viele dieser Gottesprüfungen waren unmöglich zu Bestehen oder das Bestehen war einzig und allein dem Zufall überlassen. Falls es einem Angeklagten wie durch ein Wunder gelang die Prüfung zu meistern, war er frei und selbst die Kirche erkannte seine Unschuld an. Angeblich waren die Prüfungen deshalb von der Kirche so konstruiert worden, dass sie von dem einzelnen Menschen nicht lösbar waren. Ziel war es nicht den Menschen zu prüfen, sondern eherzu testen, ob er Gottes unterstützung hatte. Im 17. Jahrhundert bahnte sich der Wahn sogar seinen Weg über den Atlantik in die neue Welt, keimte dort aber nur kurz auf und verschwand schnell wieder. Mehr über die Hexerei wird auf antike-kulturen.com vorgestellt.

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